Brandschutzerziehung bereits im Kindergarten und Grundschule, ist das sinnvoll?

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Wenn man Kinder nach ihren Berufswünschen fragt, ist Feuerwehrmann eine der häufigsten Antworten. Viele Mädchen und Jungs können sich gut vorstellen in Zukunft Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu werden. Das liegt auch daran, dass die Kinder bereits im Grundschulalter kennenlernen wie wichtig und spannend der Beruf ist.

Brandschutzerziehung im Kindergarten und in der Grundschule
Schon in jungen Jahren lernen die Kinder die Aufgaben der Feuerwehr kennen. Feuerwehrfrauen sowie Feuerwehrmänner besuchen hierfür die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und erzählen von den täglichen Aufgaben ihres Berufs. Die Neugier der jungen Menschen ist groß, daher ist es durchaus sinnvoll, so früh wie möglich mit der Brandschutzerziehung zu beginnen. Vor allem da Kinder auch häufig die Gefahr von Feuer unterschätzen. Aus einer kleinen Zündelei kann schnell ein Wohnungsbrand entstehen, der dann auch Gefahr für Leib und Leben birgt. Der Entdeckungsdrang der Kinder muss dabei nicht unterbrochen werden. So können die jungen Menschen beispielsweise unter Anleitung von Fachleuten ein Feuer entzünden und so beobachten, wie sich ein solches Feuer verhält. Diese Erkenntnisse sind in der weiteren Entwicklung sehr hilfreich.

Was genau lernen die Kinder kennen?
Natürlich lernen die Schülerinnen und Schüler vor allem Brände zu löschen. Hier zeigen die Fachkräfte der Feuerwehr wie sie vorgehen und wie sich verschiedene Brände unterscheiden. Die Kinder bekommen gezeigt, dass ein Auto anders gelöscht werden muss als eine Wohnung oder ein Wald. Des Weiteren werden die zusätzlichen Aufgaben, die die Feuerwehr tagtäglich zu erledigen hat, gezeigt. Dazu zählen unter anderem das Bergen und Retten von Menschen oder auch Tieren aus brenzligen Situationen. Eine weitere Aufgabe ist das Absichern von Gebieten, wenn gefährliche Stoffe oder Naturkatastrophen dort wüten. So bekommen die Kinder einen Einblick in die gesamten Tätigkeiten der Feuerwehr.

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Über den Autor

Ich bin selbständiger Autor und schreibe für unabhängige News-Portale und Zeitungen.

1 Kommentar

  1. Das Hauptziel der Brandschutzerziehung in Kinergärten ist nicht, den Kindern zu zeigen wie man Feuer löscht, oder wie die Feuerwehr das tut. Es geht Hauptsächlich darum, das richtige Sozialverhalten zu üben.
    Was tun wenn ein Freund oder eine Freundin Streichhölzer oder ein Feuerzeug gefunden haben und damit spielen?
    Was tun wenn Mama oder Papa den Adventskranz vergessen und den Raum verlassen ohne die Kerzen zu löschen?
    Wir zeigen die zwei Seiten von Feuer (Gutes Feuer, böses Feuer) und Schlussendlich auch, ja, wie wir aussehen, wenn wir Feuer löschen. Es gibt mittlerweile in den zur Verfügung stehenden, mehr oder weniger Kindergeeigneten Medien, viele Gestalten, die das “Böse” symbolisieren. Allen voran “Dath Vader” aus StarWars. Ein voll eingekleideter Feuerwehrmann oder auch eine Feuerwehrfrau unter Atemschutz, sind definitiv nicht immer als Menschen erkennbar und können bei Kindern Angst auslösen. Wir zeigen wer unter einer solchen Montur steckt. Wir haben das sogar schon mit einer Kindergärtnerin gemacht, die wir so verkleidet hatten. Die Kinder hatten sie unter Atemschutz nicht erkannt und machten ganz große Augen als sie sahen wer da zum Vorschein kam!
    Zum Schluss dürfen die Kinder natürlich dann auch noch etwas selber “löschen” – mit unseren kleinsten Rohren – Größe D. Wir haben uns dazu ein Häuschen gebastelt, das mit Flammen bemahlt ist.

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